Vorsorge Prostata - Urologisches Praxiszentrum Offenburg

Urologisches Praxiszentrum Offenburg
Gemeinschaftspraxis der Fachärzte für Urologie * Thomas Herde - Peter Höfler - Thomas Schadt
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Vorsorge Prostata

Vorsorge
PSA-Test zur Früherkennung des Prostatakarzinoms

Prostatakrebs  verursacht nur selten Symptome und erst im fortgeschrittenen Stadium  kann es zu Beschwerden beim  Wasserlassen, ähnlich wie bei der gutartigen Prostatavergrößerung  kommen. Im fortgeschrittenen Stadium wird man oft erst  aufmerksam, wenn Knochenmetastasen Schmerzen verursachen. Hauptursache  für die höhere Zahl früh erkannter Karzinome  ist der zur Verfügung stehende Tumormarker PSA (Prostata-Spezifisches  Antigen). Zusätzlich ist die Tastuntersuchung der  Prostata mit dem Finger von Bedeutung.

Das PSA ist ein fast  ausschließlich in der Prostata produziertes  Eiweiß, dessen Aufgabe es ist, das Ejakulat zu verflüssigen. Wichtig für  das Verständnis des PSA als Tumormarker ist  die Tatsache, dass das PSA typisch für das Organ Prostata ist und nur  dort gebildet wird, sowohl beim Vorliegen eines  Prostatakarzinoms, als auch bei gutartigen Prostataveränderungen.

Das  PSA kann also nur indirekt Hinweise auf  eine bösartige Erkrankung geben, da es nicht nur von Krebszellen  produziert wird. Da das PSA auch beim Gesunden  vorkommt, hat man so genannte Normwerte festgelegt. Heute gelten  Blutwerte kleiner 4 ng/ml als unbedenklich, Werte größer als 10 ng/ml als  sehr verdächtig für das Vorliegen eines Prostatakarzinoms.

Beeinflusst  wird der PSA-Wert vor allem durch die Größe der Prostata, Entzündungen als auch durch Medikamente.  Ein Gramm gesundes Prostatagewebe erhöht den PSA-Wert um 0,3 ng/ml, ein  Gramm Prostatakrebsgewebe jedoch um das 10-fache also 3  ng/ml. Die Bedeutung des PSA-Wertes erfordert somit die Betrachtung  mehrerer Gegebenheiten. Ein einmalig erhöhter Wert  bedeutet nicht, dass ein Prostatakrebs vorliegen muss, er ist jedoch  kontrollbedürftig.

Wertvoll in der Früherkennung ist der PSA-Verlauf, also wenn der Wert regelmäßig (jährlich) bestimmt wird. Steigt er im folgenden Jahr dann überproportional an, kann das ein Hinweis für einer Tumorentstehung sein. Der Tastbefund ist zu dieser Zeit meist noch unauffällig.                                          

Die Behauptung, dass  eine vermehrte Diagnostik früherer Stadien sinnlos und sogar gefährlich  sei ("Hackethal'scher Haustierkrebs", an dem er dann  auch verstarb), ist falsch und irreführend. Gerade durch die  PSA-Früherkennung ist es möglich diese  Tumorerkrankung zu heilen und ggf. auch schonendere Verfahren  einzusetzen.

Hochauflösender Ultraschall der Prostata über den Enddarm (Transrektal-Sonographie)

Hierbei wird eine spezielle  Ultraschallsonde wie bei der Tastuntersuchung der Prostata durch den  Enddarm eingeführt. Da die Sonde nur wenige Millimeter von der  Prostata entfernt ist, liefert sie eine deutlich höhere Auflösung und  kann damit schon kleinste Veränderungen des  Organs darstellen und somit Hinweise für das Vorliegen eines Prostatatumores geben.
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