Prostataleiden - Urologisches Praxiszentrum Offenburg

Urologisches Praxiszentrum Offenburg
Gemeinschaftspraxis der Fachärzte für Urologie * Thomas Herde - Peter Höfler - Thomas Schadt
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Prostataleiden

Häufige Erkrankungen
Bei  der gutartigen Vergrößerung der  Prostata (Vorsteherdrüse) kommt es durch Alterseinflüsse und  Hormonveränderungen zum Wachstum von Drüsenzellen. Dabei wächst das Organ in Breite und Tiefe, Teile können sich in die  Harnblase vorwölben und die Harnröhre  wird eingeengt. Dadurch entstehennterschiedliche Beschwerden beim  Wasserlassen (Miktion).
                                          
Betroffen von diesen  Veränderungen sind mehr als die Hälfte der über 50-jährigen und über 90 Prozent der über  80-jährigen Männer. Symptome sind häufiges und erschwertes Wasserlassen,  schwacher Harnstrahl, vermehrtes  nächtliches Wasserlassen, kleinere Harnmengen, Restharnbildung (d. h.  die Harnblase wird bei der Miktion nicht vollständig  entleert).

Es kommt zu Harnwegsinfektionen und  Blasensteinbildung, in schweren Fällen zu Blutungen und  ständigem Urinabgang bei übervoller Blase (Überlaufblase) bis hin zum  Harnrückstau in die Nieren mit der Gefahr  von Nierenschäden.
                                    
Als  Notfall kann eine so genannte  Harnsperre (Harnverhalt) eintreten, mit der Unmöglichkeit Wasser lassen  zu können. In frühen Stadien können allgemeine  Maßnahmen (regelmäßige Blasenentleerung, viel Bewegung und v. a. Meiden  von Nässe und Kälte) sowie mit  pflanzliche und synthetische Medikamente zur Anwendung kommen. In den  weiter fortgeschrittenen Stadien müssen ggf. Teile der  vergrößerten Prostata chirurgisch entfernt werden: meist durch die  transurethrale Resektion (="Hobelung" der  Prostata durch die Harnröhre).

Die viel gefürchtete  Operationsfolge einer Harninkontinenz (unkontrollierbarer  Urinverlust) besteht bei dieser Art der Behandlung so gut wie nicht (im  Gegensatz zur Radikaloperation der Prostata bei Prostatakrebs  mit 8-10%). Eine Störung der Potenz tritt bei der „Prostatahobelung"  nicht auf. Die Früherkennung von  Prostatavergrößerung und -krebs sollte ab dem 45. Lebensjahr jährlich  erfolgen. Die erforderlichen  Untersuchungen sind kaum belastend und nicht schmerzhaft.
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